Aktuell

Aktuell Essen

Wir beginnen in Essen am 26./27. Oktober, bzw. 23./24. November mit den Workshops für die Gruppe 2020.
Das sind eigenständige Workshops, deren Themen nicht in der Ausbildung vorkommen und einen wichtigen Bestandteil der Ausbildung bilden. Sie dienen zugleich der Orientierung. Danach ist eine Anmeldung für die Jahresgruppe 2020 möglich.

 


 

Aktuell Schweiz

Wir beginnen nach den Sommerferien 2019 mit einer neuen Ausbildungsgruppe Kappert Training: TIA (Tanzimprovisation als Alltagskunst). Die Termine findet Ihr als Download. Das erste Wochenende wird eigenständig gebucht und dient zugleich der Orientierung. Danach ist eine Anmeldung für die Ausbildungsgruppe 2019 / 2020 möglich.

Themen des Wochenendes:

THEMA RAUM

Ziel: Die TänzerInnen sollen lernen, sich im Raum klar zu verhalten, Entscheidungen über ihren Weg zu treffen und dazu zu stehen, ein Gefühl für die Dynamik zwischen der räumlichen Bewegung ihrer selbst und anderer zu bekommen und mit der Spannung im Raum zu improvisieren.

Der Abstand und die Art des Aufeinander-Reagierens im Raum spiegeln die Beziehung der TänzerInnen untereinander wider. Eine Improvisation mit dem Thema Raum ist ein Spiel mit der Spannung. Dafür ist es erst nötig, diese Spannung wahrnehmen und aushalten zu können, anstatt den üblichen Fehler zu begehen, sie entweder nicht zu beachten oder sich vorab so anzupassen, daß keine Spannung mehr sichtbar oder spürbar ist.

Deswegen dient der erste Teil der Stunde neben dem Training, den Raum überhaupt zu nutzen, dem Üben von Klarheit im Raum.

Im zweiten Teil der Stunde geht es darum, dieses Gefühl für Klarheit und den eigenen Weg zur Grundlage eines freien Spiels mit der Spannung zwischen Personen im Raum zu nehmen.

THEMA FORM

Ziel dieser Unterrichtseinheit ist es, daß die TänzerInnen sich in verschiedenen Ausdrucksstilen zurechtfinden, ein Gefühl und ein körperliches Wissen für Form bekommen sowie einen persönlichen Bezug, eine innere Verbindung zum Ausdruck und der Bedeutung von Formen entwickeln.

Formen sind zugleich abstrakt und konkret. Konkrete Formen haben oft Gestencharakter. Gesten haben eine konkrete soziale Bedeutung, entspringen einer bestimmten Absicht und haben einen Adressaten. Sie benutzen auch hauptsächlich den Oberkörper.

Formen sind abstrakter. Man kann auch hier über Aussagen reden. Man kommt dann aber eher zu Überlegungen wie: Was bedeutet diese Form? Sie gehören im Unterschied zur Geste nicht zum Katalog der alltäglichen Körpersprache. Wenn Gesten zum Körpertheater und der Pantomime gehören, sind Formen Tanz. Tanztheater benutzt sicher beides.

In dieser Stunde wird zuerst mit Gesten gearbeitet, weil sie mit der natürlichen Freude am Ausdruck operieren und an der normalen gestisch mimischen Darstellung ansetzen.

Es ist gut, danach die abstrakteren größeren Formen des Tanzes zu benutzen. Das gibt zum einen nach dem Konkreten mehr Freiheit. Vor allem aber werden die abstrakten Formen durch die Anbindung an das Konkrete lebendiger. Meist ist es möglich, den inneren Bezug aus der Geste und die Adressierung in die Tanzform hineinzunehmen, so daß auch das Abstrakte erfüllt und beseelt ist.

 


Aktuell Bad Kreuznach

Wir beginnen nach den Sommerferien 2019 mit einer neuen Ausbildungsgruppe Kappert Training: Kösybe (Körpersymbolik, innere Bilder und Bewußtheit). Die Termine findet Ihr als Download. Das erste Wochenende wird eigenständig gebucht und dient zugleich der Orientierung. Danach ist eine Anmeldung für die Ausbildungsgruppe 2019 / 2020 möglich.

KÖSYBE-Stunden

kombinieren die sinnliche Erfahrung existenzieller Lebensthemen mit deren unwillkürlicher Verarbeitung durch ein Bildsymbol in der Tiefenentspannung.
Dabei werden wie in einer Therapie wichtige persönliche Themen berührt, die sich aber im Prozess der Stunde weiterentwickeln und ausformen, ohne dass sie bewusst verarbeitet werden müssten. Das hilft, im Alltag eine Intuition zu entwickeln, eine Art innerer Gewissheit für die persönliche Entwicklung und das Verhältnis zu anderen.
Jede der Unterrichtseinheiten inszeniert ein grundlegendes Lebensthema. Durch eine intensive, auf das Thema abgestimmte Körpererfahrung, zum Beispiel über den Atem, die Stimme, die Haut, das Gehen und Körperinnenräume, durch ein Bewegungstraining, spezielle Massagetechniken und Entspannungsübungen, genau das Thema unterstützende Musik und die Verknüpfung mit archetypischen Traumbildern wird eine innere Neuordnung und ganzheitliche geistig-seelische und körperliche Integration ermöglicht. Sie wird durch praktisch anwendbare Lebensphilosophie abgerundet.

Psychologischer Hintergrund

Der bei weitem größte Teil unserer Entscheidungen, dessen, was wir wahrnehmen und wie wir es erleben, ist unbewusst gesteuert, beeinflusst oder kontrolliert. Unsere unbewussten Programme sind dem bewussten Teil, dem Ich, nicht zugänglich. Ihre sinnvolle Ordnung hat sich über eine sehr lange Zeit der Menschheitsgeschichte entwickelt und ist auf das Überleben des Individuums und der Gattung ausgerichtet.
Manchmal gibt es aber Verknüpfungen, die unsere Entwicklung blockieren und uns in Richtungen lenken, die Vorurteilen, Ängsten oder vordergründigen Begierden entsprechen.
Das fällt uns auf, wenn wir merken, dass wir bestimmte Fehler immer wieder machen, dass wir immer wieder mit bestimmten Problemen zu tun haben. Gleichzeitig können wir feststellen, dass wir andere Stärken von uns nicht nutzen, dass eigentlich alles in uns ist, was wir brauchen, wir es aber nicht wahrnehmen.

Die Natur im Menschen

Hinzu kommt, dass das moderne Leben so angelegt ist, dass es wesentlichen Teilen der menschlichen Natur entgegensteht. Für die seelische und körperliche Gesundheit ist es notwendig, die uralte „Natur im Menschen“ (mit archaischen Reaktionen wie Stress und Aggression) mit den Anforderungen der postmodernen Zivilisation zu versöhnen.
In guten Psychotherapien werden die unbewussten Programme dem Erleben zugänglich, ebenso gelingt dies in Verfahren der Körpertherapie, durch Atemtherapie, Eutonie, Meditation, die Traumarbeit des autogenen Trainings oder im Ausdruckstanz.

Das KÖSYBE-Konzept

kombiniert die Stärken dieser unterschiedlichen Verfahren so, dass die unbewussten persönlichen Programme in einem sinnvollen Rahmen erlebbar und auf sanfte Weise beeinflussbar gemacht werden. Das ermöglicht eine optimale Anregung zur Lösung seelischer und körperlicher Probleme und schafft einen mächtigen Schub der persönlichen Entwicklung.

 


 

Unterrichtseinheit Körpersymbolik, Schweiz "Die Augen helfen uns, unsere Welt sofort wiederzuerkennen und alles einzuordnen. Dies hilft für die persönliche Stabilität durch hunderte kleiner Vorurteile darüber, was etwas bedeutet und was uns erwartet. Aber was wäre, wenn es uns auch daran hindert, Neues zu entdecken, etwas zu riskieren jenseits des Eingeübten? Wenn wir die Augen für eine Zeit durch eine Augenbinde bedecken, können wir ausprobieren, wie die anderen Sinne erblühen."


Neue Auflage des Buches "Archetypen, Innere Bilder und Körpersymbolik"

Erste systematische Verbindung von tiefenpsychologen Symbolen und Tanz.

 

3. Auflage "Tanztraining, Empfindungs­schulung und persönliche Entwicklung"

Mit "Tanztraining, Empfindungsschulung und persönliche Entwicklung" konnte das erste Mal umfassend beschrieben und wissenschaftlich nachgewiesen werden, warum und wie ein Training in Achtsamkeit für den Körper und ein künstlerisches Training in Tanz zu einer ganzheitlichen Entwicklung des Menschen führt.

 

Neue Version von „Selbstcoaching“

Neuauflage mit erweitertem Inhalt, mit Kunst- und Tanz-Fotos reich illustriert. Zusätzliches Kapitel zum Thema "Stimme" mit dem zugehörigen inneren Bild "Tempel".

 

2. Auflage „Tanz mit Kindern“

Neuauflage mit ausführlichem Praxisteil...

 

Näheres unter Bücher.

 


Lehrplantermine der Ausbildungsgruppen

Lehrplan 2019 in Essen

Flyer Schweiz 2018/2019